St.Sebastianus Schützengesellschaft 1280 Mayen eV
                                                                                Schießsport und Tradition in Mayen






Jahresrückblick 2021


Weihnachtsschießen von zu Hause aus

Erfolgreicher Jahresabschluss – Gerhard Greßler geehrt

Mayen. Das zweite Jahr in Folge fiel pandemiebedingt das Weihnachtsschießen der Schützengesellschaft Mayen aus.  Dennoch mussten die Vereinsmitglieder nicht auf ihre Leckereien für den Gabentisch verzichten. Die beiden Schießmeister Pierre Prüm und Gerhard Greßler und der Vorstand Jürgen Kreusch und Martina Prüm führten das Schießen stellvertretend durch. 550 Schießlose hatte man im Vorfeld verkauft. 40 Weihnachtsvögel und der Weihnachtsadler galt es abzuschießen. Eine Mammutaufgabe für Gerhard Greßler und Jürgen Kreusch, die sich beide jedoch keinen Fehlschuss erlaubten. Im Anschluss wurden die Süßigkeiten, Wein und Schinken liebevoll verpackt und mit einem lieben Gruß den Gewinnern zugestellt.

Die Teile des Weihnachtsadlers gingen an: XXXXXXX

Die von Martina Prüm gestiftete Weihnachtsgans wurde unter allen Teilnehmern ausgelost. Henny Nöthen kann sie ihrer Familie nun auftischen.

Ehrenkreuz des Sports

Zum Abschluss wartete noch eine besondere Ehrung auf Gerhard Greßler. Über 12 Jahre hat er die Aufgaben des stellvertretenden Schießmeisters und die des Pressewartes wahrgenommen. Zum Ende des Jahres legt er aus persönlichen Gründen die Ämter nieder. Jürgen Kreusch, Martina Prüm und Pierre Prüm dankten ihm für die geleistete Arbeit im Sportbereich. Zahlreiche schießsportliche Veranstaltungen hat er mitorganisiert und für deren reibungslosen Ablauf Sorge getragen. Als Sportschütze steuerte er selbst zu manchem Erfolg bei. Hierfür wurde er mit dem Ehrenkreuz des Sports des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ausgezeichnet.

 


Freiluftsaison mit Döppekoche-Essen beendet

Mayen. Mit dem Herbstschießen ging die Freiluftsaison der Mayener Schützengesellschaft für dieses Jahr zu Ende. Jung und Alt kamen noch einmal zusammen um ihre Zielsicherheit zu erproben. Das tagesbeste Ergebnis errang Sophie Wingender. Sie wurde mit 50 Ringen Herbstmeister der Jugendklasse, gefolgt von Jonas Kirst (49) und Arian Wirtz (48). In der Schülerklasse siegte Hannah-Elise Weber mit 47 Ringen vor Timon Wirtz (47) und Jan Luxemburger (46). Herbstmeister in der Schützenklasse wurde Patrick Kirst mit 49 Ringen mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Jannik Klein. Platz drei belegte Elisabeth Wingender mit 48 Ringen.

Mit ebenfalls 49 Ringen sicherte sich Jannik Klein gleich im ersten Jahr in der Schützenklasse den Zilliken-Pokal vor Pierre Prüm und Christian Jaensch (beide 48 Ringe). Martina Prüm schoss das beste Ergebnis (49 Ringe) auf den Ferdinand-Wagner-Gedächtnispokal und verwies Emilian Marzinzik und Peter Schmalbach (beide 48) auf die Plätze zwei und drei.

Die Freihandkette darf nun Schießmeister Pierre Prüm, der gemeinsam mit seinem Stellvertreter Gerd Greßler den Wettbewerb leitete, ein Jahr lang tragen. Alle drei Schüsse trafen ins Schwarze und kamen auf 20 Ringe, Platz zwei belegte Peter Schmalbach vor Bruno Mohr.  Den besten Teiler schoss ebenfalls eine Dame: Elisabeth Wingender, gefolgt von Pierre Prüm und Patrick Kirst. Den Herbstadler musste der Vogelbauer Kurt Gerhards selbst von der Stange holen, nachdem er sowie Martina Prüm, Walter Bohr, Elisabeth Wingender, Thies Wiese, Marcus Wingender, Peter Schmalbach und Christian Jaensch zuvor die Holzteile abgeschossen hatten.

Eine stattliche Anzahl Jugendlicher rangen um die besten Ergebnisse in ihren Altersklassen. So gewann Sophie Wingender mit 48 Ringen den Damen-Pokal vor Hannh-Elise Weber (47) und Emily Münch (45), den Herren-Pokal Simeon Kirst (49) vor seinem Bruder Jonas (48) und Arian Wirtz (48).

Die Freihandkette der Schülerschützen gewann Hannah-Elise Weber (23). Jan Luxemburger belegte Platz zwei und Simeon Kirst den dritten Platz. Beim Freihandschießen der Jungschützen war Jonas Kirst mit 24 Ringen am erfolgreichsten. Emily Münch und Marvin Gröger mussten mit je 23 Ringen um die weiteren Plätze stechen. Auch die Jugend schoss einen Herbstadler aus. Hierbei waren erfolgreich: Domenik Nöthen, Elisabeth Wingender, Hannah-Elise Weber, Emily Münch, Simeon Kirst und Arian Wirtz.

Mit dem gemeinsamen Döppekoch-Essen ging dieser harmonische Tag, gespickt mit spannenden Wettkämpfen in harmonischer Runde zu Ende und Geschäftsführer Erich Nöthen dankte allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.

 


Jahreshauptversammlung in den Sommer verlegt – Jungschützen übernommen

Mayen. Die St. Sebastianus Schützengesellschaft Mayen hatte ihre jährliche Jahreshauptversammlung von Januar in den Spätsommer verlegt. So war es möglich, die Versammlung unter Einhaltung der Pantemiebedingungen durchzuführen.

Unter Applaus einer stattlichen Anzahl anwesender Mitglieder begrüßte Geschäftsführer Erich Nöthen auch die Gäste Bezirksbundesmeister Norbert Steffens und Pfarrer Jörg Schuh. Ihm fiel die Aufgabe zu, nach seinem Grußwort das Bruderschaftsgebet zu sprechen.

Emilian Marzinzik und Jannik Klein zeigten sich erstmalig in ihrer Schützentracht, die sie nach dem Wechsel aus der Jugendabteilung nun bei offiziellen Anlässen tragen. Erich Nöthen nahm sie feierlich in die Schützenklasse auf und freute sich darüber, dass sie dem Verein erhalten bleiben und die Schießsportabteilung verstärken.

Schriftführer Marvin Nöthen kam in seinem ersten Jahresbericht auf die coronabedingten Einschränkungen des Vereinsleben zu sprechen. Zwar mussten im Jahre 2020 nahezu alle Veranstaltungen abgesagt werden, man konnte aber das Herbstschießen ausführen und die Zeit nutzen, umfangreiche Umbau- und Modernisierungsmassnahmen an der Schießsportanlage durchzuführen. Mit speziellen Aktionen zu Ostern und Weihnachten sowie über die sozialen Netzwerke und der vierteljährlich erschienenen Mitgliederzeitschrift hielt der Verein dennoch regelmäßigen Kontakt zu seinen Mitgliedern.

Kassiererin Martin Prüm konnte die Teilnehmer beruhigen, dass die finanzielle Lage trotz fehlender Einnahmen aus Veranstaltungen und Hallenvermietungen kaum negativ beeinträchtigt wurde. Zahlreiche Spenden und auch Fördergelder hatten die Verluste größtenteils aufgefangen.

Zu diesem Ergebnis kam auch die zuvor stattgefundenen Kassenprüfung, sodass Kassenprüferin Irene Nöthen die Entlastung des Vorstandes vorschlug und diese auch von den Mitgliedern einstimmig abgesegnet wurde.

Nach einer ersten Pause ließen Schießmeister Pierre Prüm und Jungschützenmeisterin Elisabeth Wingender die sportlichen Aktivitäten des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren.

Vor dem Endspurt legte man noch einmal eine kurze Pause ein, um anschließend langjährige Schützen für ihre Vereinstreue zu danken. Marvin Nöthen erhielt die Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft und der heutige Ehrenoberst Günter Langenfeld kann bereits auf eine 70-jährige Vereinsmitgliedschaft zurückblicken. Langenfeld, der zehn Jahre lang dem Schützenverein als Brudermeister vorstand, wurde insgesamt fünfmal Schützenkönig, errang den Titel als Bezirkskönig und der des Jubiläum-Stadtkönigs.  Mit Erich Nöthen tauschte er einige Anekdoten aus seiner Zeit als Jungschützenmeister aus.  Zudem überreichte er als Stifter des Rompokals der diesjährigen Gewinnerin Martina Prüm ein persönliches Geschenk.

Die Ehrung verdienter Sportler nahm Pierre Prüm dann in lockerer Atmosphäre im Freien vor.

Bei sommerlichen Temperaturen ließen die Schützen dieses in mancher Hinsicht außergewöhnliche Treffen bei Würstchen und Kartoffelsalat in gemütlicher Runde ausklingen.

 


Mayener Schützen schießen und spenden

Pokalschießen veranstaltet und Einnahmen gespendet

Mayen. Endlich! Nach einer langen Durststrecke konnten nun die Aktiven der Schützengesellschaft Mayen wieder ihrem Hobby frönen und ein Pokalschießen ausrichten. Die Wanderpokale, die ansonsten über die Kirmestage verteilt werden, wurden nun allesamt an einem Nachmittag ausgeschossen. Ein wahres Mammutprogramm nicht nur für die Schützen, auch für die verantwortlichen Schießmeister Pierre Prüm und Gerd Greßler. Unterstützt wurden sie hierbei von Kurt Gerhards, Erich Nöthen und Petra Zimmer und waren selbst auch noch erfolgreich.

Pierre Prüm sicherte sich mit 49 Ringen den Jan-Harf-Pokal, sowie den Hennerici-Pokal (48 R.) und gab den besten Schuss auf die Ehrenscheibe ab. Den Strobel Pokal gewann Elisabeth Wingender mit 48 Ringen. Chantale Theisen errang den Patronenpokal (48 R.) und den Zilliken-Pokal (49 R.), beim Schießen um die Walter-Nöthen-Tafel war Peter Schmalbach mit 49 Ringen bester Schütze und holte sich mit 47 Ringen den Seniorenpokal. Petra Zimmer hielt bei der Siegerehrung den Vereinsmeisterpokal (48 R.) und den KSK-Pokal (49 R.) in ihren Händen.  Auf den Damenpokal war Henny Nöthen mit 48 Ringen erfolgreich. Auf den Plätzen zwei und drei trugen sich auch Doris Kreusch, Dimitri Nesterow, Erich Nöthen, Marcus Wingender, Olga Kusnezow und Jürgen Kreusch in die Siegerlisten ein. Und den Rumpf des Rom-Pokals holte Martina Prüm von der Stange nachdem Petra Zimmer, Chantale Theisen, Kurt Gerhards, Olga Kustnezow und Henny Nöthen die Holzteile abgeschossen hatten.

Unter Leitung von Jungschützenmeisterin Elisabeth Wingender führten ihr Stellvertreter Patrick Kirst und Jungschützensprecher Domenik Nöthen den Wettbewerb der Jugend durch. Hierbei konnten auch einige neue Mitglieder ihre ersten Eindrücke einer offiziellen Veranstaltung dieser Art machen. Sophie Wingender schoss den Wanderpreis (45 R.), gefolgt von Domenik Nöthen und Jonas Kirst. Mit 49 Ringen gewann sie auch den Jungschützenpokal, Platz zwei und Platz drei belegten Marvin Gröger und Domenik Nöthen. Den Kirmes-Pokal schoss Domenik Nöthen (48 R.) vor Marvin Gröger und Arian Wirtz. Mit dem Höchstergebnis von 50 Ringen sicherte sich Domenik Nöthen zudem den Walter-Nöthen-Pokal im Stechen mit Marvin Gröger erzielte er das bessere Stechlos. Platz drei belegte Hannah-Elise Weber. Diese erzielte beim Schießen auf den Kirmes-Ausklang-Pokal das Bestergebnis von 50 Ringen, gefolgt von Jonas Kirst und Jan Luxemburger (beide 47 Ringe). Die Ehrenscheibe der Jungschützen sicherte sich Jonas Kirst.

Nicht nur die Sieger der Wettbewerbe waren Gewinner es Tages. Die Schützen hatten eine Spendenbox aufgestellt und alle Schießeinnahmen für die Opfer der Naturkatastrophe gespendet. Am Ende des Tages konnte die Initiatorin, Kassiererin Martin Prüm den Betrag von 1700.- € an die Ahr überweisen.

Osterverlosung statt Osterschießen


Ei, ei, ei, war das eine Aktion. Aufgrund der Pandemiebedingungen musste auch in diese Jahr unser Osterschießen ausfallen. Kurz entschlossen entschied der Vorstand, ersatzweise eine Osterverlosung durchzuführen. Doch mit einer so großen Resonanz hätte niemand gerechnet. 83 Interessierte kauften insgesamt 750 Lose. Und so konnten Kassiererin Martina Prüm und Vorsitzender Jürgen Kreusch über 160 Lose für Schokohasen, Osterlämmer, Pralineneier, Kuchen und Eierlikör ziehen. Zudem mussten 750 gefärbte Eier verteilt werden. Die beiden mussten die Verlosung zwar alleine durchführen, jedoch hatten die Vereinsmitglieder die Möglichkeit, der Verlosung über zwei Social Media Kanäle visuell beizuwohnen. Sowohl beim Kauf, als auch bei der Zustellung der Gewinne kamen zumindest dann auch lang vermisste,- wenn auch kurze- Zwiegespräche zustande. „Ich habe in den letzten 10 Tagen mehr Schützenbrüder und –schwestern gesehen, als in den letzten 6 Monaten.“, resümierte Jürgen Kreusch. Der Hauptgewinn, ein Präsentkorb, ging übrigens nach Hausen, zu Irene Nöthen.




Unsere Schützenmajestäten von 2019/2020 haben ungewollt eine längere Saison: Vogelkönig Pierre Prüm, Scheibenkönigin Chantal Theisen, Schülerprinzessin Sophie Wingender, Vogelprinz Jan Luxemburger und Jugendprinz Marvin Nöthen.




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