St.Sebastianus Schützengesellschaft 1280 Mayen eV
                                                                                 Schießsport und Tradition in Mayen

Mayener Schützen gedachten ihrer verstorbenen Mitgliedern

Mayen. Normalerweise findet am Wochenende nach Fronleichnam das Hochfest der Schützen-gesellschaft Mayen statt. Der gemeinsame Kirchgang und das Totengedenken ist hierbei ein elementarer Programmpunkt des viertägigen Festes. Auch wenn das Schützenfest dieses Jahr ausfiel, war es den Vereinsmitgliedern doch ein Bedürfnis gemeinsam insbesondere deren zu gedenken, die in den vergangenen Wochen verstorben sind und die man auf Grund der Pantemie-Bestimmungen nicht zum Grabe geleiten konnte.

 „Ich bete an die Macht der Liebe“. Mit der Melodie von Dmitri Stephanowitsch-Bortnjanski wurden die Mitglieder der Schützengesellschaft Mayen auf dem Friedhof zum Totengebet empfangen.

 Zuvor hatten sie gemeinsam die hl. Messe in der St. Veit Kirche gefeiert. Pater Justin, der den Gottesdienst zelebrierte, ging dabei besonders auf das soziale Engagement der Schützenbruderschaft und deren Bekenntnis zur Kirche ein. Er wünschte den Schützen eine gute Gemeinschaft, auch wenn in diesem Jahr kein Schützenfest gefeiert werden kann.

Diesen Gedanken nahm auch Brudermeister Jürgen Kreusch in seiner Begrüßung auf dem Friedhof auf. Das Gedenken an die in den vergangenen Wochen verstorbenen Mitglieder stand im Mittelpunkt der Gedenkfeier. Brudermeister Jürgen Kreusch erinnerte an die verstorbenen Mitglieder: Dieter Braun,Heinz Wirtz, Karl Meurer und Norbert Lellig und würdigte deren Verdienste um die Schützengesellschaft. „Ihnen allen möchten wir heute Dank sagen für ihre Treue zum Verein, für alles, was sie für uns geleistet haben und für die schöne, gemeinsam verbrachte Zeit. Wir werden Ihnen stets ein ehrendes Gedenken bewahren.“

Pater Justin leitete das gemeinsame Gebet ein und mit den Fürbitten baten Marvin Nöthen und Kai Kreusch für die gefallenen und verstorbenen Schützenschwestern, Schützenbrüder, Familienangehörigen und Freunde und für die Schützengesellschaft.

Im Anschluss nahmen die Schützen Aufstellung zur Kranzniederlegung. Mit dem Trompetensolo „ Ich hatt´ einen Kameraden“ endete die feierliche Totenehrung.



Training wieder möglich

Nach den Lockerungen im Sportbereich ist das Training auf unserer Schießsportanlage wieder möglich, wenn auch nur in kleinen Gruppen: KK- und Kurzwaffen bis 3 Schützen zeitgleich, LG/LP 5 Schützen zeitgleich. Deshalb bitte bei Schießmeister Pierre Prüm oder dessen Stellvertreter Gerhard Greßler anmelden, damit es keine Überschneidungen gibt.  Wichtig dabei ist, die Hygienevorschriften und Abstandsregeln einzuhalten.




 Auch wenn in diesem Jahr das beliebte Ostereierschießen ausfallen musste, sollten doch nicht Alle auf die bunten Ostereier verzichten. So haben wir, besser gesagt Gerd, Olga, Pierre und Christian, unseren jugendlichen Mitgliedern und den Senioren, die stets gerne der Veranstaltung beiwohnten, diese frei Haus geliefert. Wir hoffen, sie haben sich darüber gefreut


Unser Luftgewehr/Luftpistolenstand wird von bisher sechs nun auf insgesamt 10 elektronische Anlagen aufgerüstet. Somit können künftig die Ligawettkämpfe in einem Durchgang erfolgen. Dem Ansturm beim Jugendtraining und dem Donnerstagstraining werden wir so auch gerecht. Die 4 Zuganlagen und der Adlerstand bleiben zusätzlich erhalten. Im Zuge der Installationsarbeiten der neuen DISAG-Anlagen wird auch die Brüstung erneuert und die Schießlinie gemäß den neuen Bestimmungen des BHDS und DSB markiert.


Siegr bei RWK Luftgewehr Auflage

Denkbar knapp gewannen wir den Wanderpokal der RWK Altersklasse des Schützenbundes Maria Laach. Bei dem Wettkampf, der an drei Tagen in der Disziplin LG Auflage ausgetragen wird, konnten wir mit 490 Ringen mit den Schützen/innen aus Kürrenberg gleich-ziehen. Spannender kann Schießsport nicht sein. Am 2. Tag schossen wir 487 Ringe und damit fünf Ringe weniger. Beim letzten Schießen am 7. März in Brachtendorf gaben wir noch mal alles und schafften das nicht mehr für möglich Gehaltene. Mit abermals 490 Ringen zogen wir mit Kürrenberg gleich und nur auf Grund der niedrigeren Differenz aller drei Wettkämpfe sicherten wir den schon aufgegeben ersten Platz. Gerd Greßler war hierbei mit 100/98/98 der erfolgreichste Seniorschütze.

Neuwahlen und hohe Ehrungen bei Jahreshauptversammlung

Mayen. Die turnusgemäßen Neuwahlen des Gesamtvorstandes standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus Schützengesellschaft Mayen. Mit der Verjüngung der Funktionsträger stellte die Bruderschaft, die in diesem Jahr ihr 740-jähriges Bestehen feiern kann, die Weichen für die kommenden Jahre. Alter und neuer Vorsitzender ist Jürgen Kreusch. Zum Geschäftsführer wurde Erich Nöthen und Martina Prüm zur Kassiererin gewählt. Mit Marvin Nöthen (Schriftführer), Domenik Nöthen (Jugendsprecher), Pierre Prüm (Schießmeister) und Kai Kreusch (Fähnrich) übernimmt nun auch die zweite Generation dieser Familien Vereinsverantwortung. Auch Patrick Kirst (stellv. Jungschützenmeister) und Marcus Wingender (stellv. Fähnrich) stammen aus der eigenen Jugendabteilung. Diese wird Elisabeth Wingender weiterhin leiten. Die Beisitzer Christian Jaensch und Kurt Gerhards, die Fahnenbegleiter Bruno Mohr und Michael Josten sowie Kompaniefeldwebel Peter Schmalbach komplettieren den neuen Vorstand. Olga Kusnezow ist die stellvertretende Kassiererin und Gerhard Greßler nimmt die Aufgaben des stellvertretenden Schießmeisters mit eigenem Geschäftsbereich war. Egon Mohr und Walter Bohr stehen als stellvertretende Fahnenbegleiter bereit. Als Kassenprüfer fungieren Sabine Giliberto , Irene Nöthen und Josef Fickinger, die Schlichtungsstelle ist mit Günter Langenfeld, Jan Harf und Winfried Kanitz mit erfahrenen Schützen besetzt.

Nach guter Vorarbeit konnten die Wahlen allesamt einstimmig und zügig abgehandelt werden. Lob gab es von den Gästen Bürgermeister Bernhard Mauel und Präses Dechant Matthias Veit als auch von Bezirksbundesmeister Norbert Steffens für die geordnete und dennoch humorvolle Leitung der dreistündigen Sitzung. Der Bundesmeister war nicht mit leeren Händen nach Mayen gekommen. Hohe Auszeichnungen hatte er im Gepäck. Christian Jaensch wurde für seinen unermüdlichen Einsatz

in allen Renovierungs- und Umbaumaßnahmen mit dem Silbernen Verdienstkreuz geehrt, die bisherige Schießmeisterin Martina Prüm und Hallenwart Bruno Mohr erhielten für ihren tatkräftigen und zeitaufwendigen Einsatz zum Wohle des Schützenvereins das St. Sebastianus Ehrenkreuz verliehen, eine der höchsten Auszeichnungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Doch damit nicht genug. Eine höchst seltene Ehrung widerfuhr Fritz Stein, der nach 52 Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr kandidierte. Er wurde mit stehenden Ovationen mit der einzigen vereinsinternen Auszeichnung, das „Goldene Eichenlaub am Revers“ geehrt.

Zuvor hatten Schriftführer Erich Nöthen, Schießmeisterin Martina Prüm und Jungschützenmeisterin Elisabeth Wingender in ihren Berichten die herausragenden Ereignisse des vergangenen Jahres beleuchtet, wie die Ausrichtung des Bezirksjungschützentages und die sportlichen Erfolge der Aktiven. Kassierer Christian Jaensch konnte seinen Kassenbericht mit einem positiven Ergebnis abschließen. In der Aussicht auf den neuen Terminplan 2020 fanden neben dem Schützenfest (11. bis 15. Juni) insbesondere die Ausrichtung des Herbstabschlussschießens des Schützenbundes Maria Laach am 3. Oktober und das Maigrillen mit Stadtführung und Weinverkostung am 2. Mai Erwähnung.

Zudem genehmigte die Versammlung die Anschaffung von zwei weiteren Elektronischen Schiessanlagen, sodass nun im Luftgewehrbereich alle 10 Stände auf den neuesten technischen Stand gebracht werden und die Damen freuen sich künftig nicht mehr von Hand spülen zum müssen, da zudem in eine Industrie-Spülmaschine investiert wird.

Nach einem solchen Mammutprogramm freuten sich dann alle Anwesenden auf das Mayener Nationalgericht, der von Doris Kreusch und Henny Nöthen hausgemachte Döppekoche.


Im Zunftamt Segen für das kommende Jahr erbeten

Mayen. Jedes Jahr im Januar, um den Sebastianustag (20.Januar) treffen sich die Zünfte der Stadt Mayen, die Acker-, die Hämmer- und die Steinhauergesellenzunft sowie die St. Sebastianus Schützengesellschaft zum gemeinsamen Gottesdienst in der St. Clemens-Kirche. Auch in diesem Jahr beeindruckte die Chorgemeinschaft St. Clemens und St. Veit unter der Leitung von Kantor Thomas Schnorr mit ihren musikalischen Beiträgen. Das Aufstellen der aus Holz geschnitzten Heiligenstatue des Schutzpatrons des hl. Sebastianus, sowie die bunten Fahnenabordnungen verliehen dem von Dechant Matthias Veit zelebrierten Gottesdienst wieder einen würdigen Rahmen. Zahlreiche Zunftmitglieder sowie Angehörige feierten die Messe mit, gedachten hierbei den im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern und baten um Gottes Segen für die Vereinsarbeit im neuen Jahr.



Weihnachtsschießen 2019




Mayener Sportschützen steigen in Landesliga auf

Freihandschützen gewinnen Relegation – Damenmannschaft in Bezirksliga

Mayen. Nach erfolgreichen Wochen für die Sportschützen hat die der Schützengesellschaft Mayen doppelten Grund zur Freude. Die Damenmannschaft Luftgewehr-Auflage, Mayen III: Martina Prüm, Olga Kusnezow, Elisabeth Wingender, Henny Nöthen und Doris Kreusch ist ohne Punktverlust von der Kreisliga in die Bezirksliga aufgestiegen, Martina Prüm setzte sich hierbei als beste Einzelschützin der Kreisliga an die Spitze.  

Nun haben auch die Freihandschützen mit dem Luftgewehr den Aufstieg geschafft. Nachdem die „Jungen Adler“ Sophie Wingender, Arian Wirtz, Emilian Marzinzik, Dominik Nöthen und Markus Wohlrab alle Wettkämpfe in der Bezirksklasse ebenfalls ohne Punktverlust absolvierten, konnten sie nun durch den Sieg beim Relegationswettkampf zur Landesliga den Aufstieg in die nächst höhere Liga verbuchen. Die Mannschaft, die ausschließlich aus Jung- und Juniorenschützen besteht, hielt dem Erfolgsdruck stand und sicherten sich mit 1123 Ringen den 1.Platz.


Gold für Arian Wirtz

Bei der Bundesmeisterschaft in Gymnich sicherte sich Arian Wirtz in der Diszilpin LG Freihand Schüler mit 288 Ringen den ersten Platz. Er, Sophie Wingender und Jonas Kirst  holten zudem in der Mannschaftswertung die Bronzemedaille. Chantal Theisen sicherte sich mit 291 Ringen Silber mit dem Luftgewehr in der Damenklasse I.

Bezirksschützenfest in Luxem

Leider wurde es nicht der ganz große Wurf, aber die Ergebniss lassen sich sehen lassen: Pierre Prüm und Chantal Theisen wurde jeweils mit 30 Ringen Tagesbeste und die Jugend holten den begehrten Wanderpokal.

Sportlerehrung der Stadt Mayen 2019

Bei der Sportlerehrung der Stadt Mayen wurden wiederum die Erfolge 29 Sportschützen der SSG Mayen bei den verschiedenen Meisterschaften gewürdigt. Im einzelnen wurden geehrt: Sophie Wingender, Arian Wirtz, Jonas Kirst, Markus Wolhlrab, Emilian Marzinzik, Simoen Kirst, Marvin Nöthen, Domenik Nöthen, Maximilian Boos, Olga Kusnezow, Thies Wiese, Henny Nöthen, Dimitri Nesterow, Egon Mohr, Erwin Strobel, Doris Kreusch, Christian Jaensch, Patrik Kirst, Marcus Wingender, Martina Prüm, Kurt Gerhards, Heinz Wirtz, Fritz Stein, Gerhard Greßler, Jürgen Kreusch, Bruno Mohr, Chantal Theisen, Elisabeth Wingender, Kai Kreusch, Sascha Laux.



Unsere Schützenmajestäten von 2019 haben ungewollt eine längere Saison: Vogelkönig Pierre Prüm, Scheibenkönigin Chantal Theisen, Schülerprinzessin Sophie Wingender, Vogelprinz Jan Luxemburger und Jugendprinz Marvin Nöthen.




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